Termin: Seniorenfahrt
Datum: Samstag, 14. Juli 2007
Bericht:
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"Heißeste" Seniorenfahrt aller Zeiten

Diesen Titel hatte sich die diesjährige Seniorenfahrt nicht nur wegen der Außentemperaturen verdient. Pünktlich um 8 Uhr am Samstag, 14.07.07 waren die 65 Senioren und fünf Betreuer am Oberwiehler Bahnhof, wo bereits der beeindruckende Doppelstockbus der Firma Wirths wartete. Schon Wochen vor der "Fahrt ins Blaue" hatten die angemeldeten Ruheständler versucht, das Ziel zu erfahren. Doch alles war wie immer streng geheim! Udo Kolpe gab als Reiseleiter den ersten Tipp, als der Bus am "Rewe:XL"-Supermarkt vorbeifuhr: "Schaut euch das Dach genau an!" Dieser Hinweis führte zunächst zu wilden Spekulationen ("Flughafen?, Holland?"), bevor Friedel Krauthäuser und Irmel Reime unabhängig voneinander die richtige Lösung nannten: Es ging in die Vulkaneifel (Lavamaterial befindet sich als Pflanzsubstrat für die Dachbegrünung auf dem Supermarkt-Dach!).

Auf der Hinfahrt versorgte das "Bordpersonal" die Reisegruppe mit kalten Getränken und der Reiseführer hielt ein "Kurz-Referat" über die Eifel. Kurz vor 10 Uhr erreichten die Oberwiehler die "Rauschermühle" - das Informationszentrum des Vulkanparks auf der Vulkanroute durch die Osteifel. Dort gab es einen Film, einen Rundgang und die wohlverdiente Frühstückspause.
Danach kam für unseren Busfahrer eine Herausforderung. Unter fachkundiger Leitung der Lava-Union (Herr Bermel) ging die Fahrt mitten hinein in die Lavagrube in Plaidt - in den Vulkan Hummerich. Wer kann schon von sich sagen, dass er (mit einem Doppelstockbus!) in einen Vulkan gefahren ist?
Da passte es natürlich, dass die Temperaturen die 30°C-Marke überschritten. Die "erhitzten Gemüter" konnten ihren Durst im Vulkan-Brauhaus in Mendig mit dem "Vulkan-Bräu" löschen und sich mit dem leckeren und pünktlich servierten Mittagessen stärken - 20 Meter darunter die Basalt-Felsenkeller der früher 28 Mendiger Brauereien. Von dort aus ging es bei strahlend blauem Himmel nach Andernach, wo die Gruppe ihre bequemen Reisesessel gegen Plätze auf dem Ausflugsschiff eintauschen musste. Auf dem Rhein konnte man mit Panorama-Blick auf die Weinberge die Seele baumeln lassen und reichlich Sonne tanken. Schon bald war die Halbinsel "Namedyer Werth" erreicht. Dort erwartete uns eine Abkühlung der besonderen Art: der "Kaltwasser-Geysir Andernach", dessen Wassersäule bis zu 60 m hoch steigt - ein in der Welt einmaliges Naturschauspiel. Nach so vielen interessanten Eindrücken freuten sich alle auf die angenehme Rückfahrt mit gekühlten Getränken.

Zum Abschluss gab es im Paul-Schneider-Haus eine liebevoll und reichlich gedeckte Kaffeetafel. Die Senioren bewegte natürlich eine Frage besonders: Wohin könnte die Reise 2008 führen?

Ein Wiedersehen gibt es bereits am 11./12. August beim Fabrikfest im Wilhelm-Grümer-Weg. Als einige hörten, dass dort "Die Drei Colonias" und "The Old Bones" (Die Alten Knochen) auftreten, hieß es sofort: "Da sin mer dabei!"