Termin: Dritter Oberwiehler Weihnachtsmarkt
Datum: Samstag, 01. Dezember 2007
Bericht:
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"Ein freundliches Wort kostet nichts
und ist doch das schönste Geschenk"
(Daphne du Maurier).
Davon gab es reichlich, denn wieder einmal wurde die besonders familiäre Atmosphäre des Oberwiehler Weihnachtsmarktes am 1. Dezember im alten Ortskern (Gartenstraße) gelobt, der zahlreiche Gäste von nah und fern anlockte.
Pünktlich um 11 Uhr eröffnete der Bürgermeister Werner Becker-Blonigen mit dem ersten Vorsitzenden des Gemeinnützigen Vereins Udo Kolpe den Weihnachtsmarkt und schnitt den Riesen-Weckmann an, den Bäcker Klaudius gebacken hatte.
Viele Aussteller sorgten für Abwechslung:
Der Imker Martin Wölk verkaufte Honig und Bienenwachskerzen. An der Hindelang-Hütte konnte man sich die Kostproben des Allgäuer Berg-Käses schmecken lassen. Horst Kleinauski präsentierte seine selbst gebauten Weihnachtskrippen. Bastelarbeiten von Groß und Klein gab es an den Ständen von Ursel und Willi Roth und Marita Ricke. Auch die Bastelgruppen des Gemeinnützigen Vereins und des CVJM boten ihre Arbeiten zum Verkauf an. Als Verkaufsschlager erwiesen sich die von der "Wollmösch" Elfriede Köster gestrickten Socken und der druckfrische Oberwiehler Heimatkalender (Der Kalender ist ab sofort in der Buchhandlung Penz-Arrufat und bei Schmittseifer in Oberwiehl erhältlich). Zur Unterhaltung bekamen die Kinder auf dem Scheunendachboden Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Die Zuhörerinnen des ersten Oberwiehler Weihnachtsmarktes vor drei Jahren, die sich unter das Publikum gemischt hatten, wollen beim nächsten Mal selbst vorlesen.
Den musikalischen Rahmen lieferten der Posaunenchor Remperg, die Flötenkinder Nina Schmidt, Christine Fischer und Sarah Sträßer und das Oberwiehler Sängerquartett.
Für die kälteren Wintertage konnte man sich in der Wollwerkstatt (nicht nur) mit Sockenwolle und in der Hütte von Otfried Knotte mit kuscheligen Schaffellen eindecken. In der Kaffeestube wurde gemütlich bei Kaffee, Kuchen und Waffeln gestrungst.
Bei einbrechender Dunkelheit sorgten die angezündeten Schwedenfeuer für vorweihnachtliche Stimmung. Am späten Nachmittag herrschte an den "Versorgungsständen" für Essen und Getränke ein reges Treiben, so dass die fleißigen Helfer an Grill, Pfannen, Glühweinkesseln und an der Zapfanlage alle Hände voll zu tun hatten. Auch die Sparkassenfiliale unterstützte den Gemeinnützigen Verein durch den Ausschank "extravaganter Heißgetränke". Damit die Besucher auch satt wurden, hatten Ruth Merz, Elfriede Köster, Regina Krüger und Ruth Hoffmann 95 kg Kartoffeln geschält und zu Reibekuchenteig verarbeitet. Dabei ging es - unterstützt durch ein Likörchen - sehr lustig zu.
Ein besonderes Dankeschön gilt den Helferinnen und Helfern und den Anwohnern der Gartenstraße, die ihre Garagen, Scheunen, Vorplätze und vieles mehr zur Verfügung gestellt hatten.
"Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel,
denn wir schaffen sie selbst,
sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen"
(Dostojewski).